Wie lässt sich ein Produktionsarbeitsplatz gestalten, der sich an den konkreten Prozess anpasst, robusten Stauraum bietet und zugleich für eine effiziente Materialbereitstellung und einen reibungslosen Materialfluss sorgt?
In einem Produktionsbetrieb funktionieren Konstruktion, Ausstattung und Materialfluss nicht unabhängig voneinander. Mitarbeitende benötigen einen sinnvoll eingerichteten Bereich für ihre Arbeit und ihre Werkzeuge. Das Material muss zum richtigen Zeitpunkt bereitstehen und nach Abschluss des Arbeitsgangs reibungslos weitertransportiert werden. Deshalb betrachten wir bei ENPRAG den gesamten Prozess und verbinden seine einzelnen Bereiche miteinander.
Was eine integrierte Lösung bietet
- ein Arbeitsplatz, der auf den konkreten Arbeitsgang, die räumlichen Gegebenheiten und die Ergonomie abgestimmt ist,
- Stauraumelemente aus Metall, die direkt in die Konstruktion integriert sind,
- Materialbereitstellung und Materialfluss, die an den Arbeitsprozess anschließen,
- die Möglichkeit, für jede Funktion das am besten geeignete Element auszuwählen.
Drei Bereiche, eine funktionale Lösung
Bei ENPRAG beschäftigen wir uns seit Langem sowohl mit Lösungen für das Lean Manufacturing als auch mit Metallmöbeln für Werkstätten, Lager und Industriebetriebe. Zum Lean Manufacturing gehören außerdem Materialbereitstellung und Materialfluss mithilfe von Transportwagen, Regalsystemen, Schwerkraft- und Rollenbahnen oder Fördersystemen.
Konstruktion nach Prozess
Der Arbeitsplatz richtet sich nach dem konkreten Arbeitsgang, den räumlichen Gegebenheiten und der erforderlichen Ergonomie.
Integrierte Ausstattung
Stauraumelemente aus Metall lassen sich direkt in die Konstruktion integrieren und an den Arbeitsablauf anpassen.
Durchgängiger Materialfluss
Materialbereitstellung und Weitertransport können Teil derselben Lösung sein.
So lässt sich für jede Funktion das am besten geeignete Element einsetzen. Es entsteht eine Gesamtlösung, in der Konstruktion, Ausstattung und Materialfluss auf denselben Prozess ausgerichtet sind.
Zuerst der Prozess, dann die konkrete Lösung
Die Planung beginnt weder mit einem vorab ausgewählten Element noch mit einem bestimmten Konstruktionssystem. Zunächst müssen wir den Arbeitsablauf, die räumlichen Einschränkungen und das Ziel verstehen, das mit der neuen Lösung erreicht werden soll.
Benötigt der Betrieb eine bessere Ergonomie, mehr nutzbaren Raum, weniger Aufwand bei der Materialhandhabung, eine übersichtlichere Aufbewahrung der Werkzeuge, eine schnellere Materialbereitstellung oder einen reibungsloseren Übergang zwischen den Produktionsschritten? Diese Anforderungen bestimmen die geeignete Konstruktion, Ausstattung und Gestaltung des Materialflusses.
Die Wahl des Tragsystems richtet sich nach der jeweiligen Anwendung. Möglich sind ein Rohrstecksystem, Aluminiumprofile oder ein robusteres Stahlprofil-Baukastensystem. Eine Rohrkonstruktion lässt sich je nach Bedarf um einen Hängeschubladencontainer aus Metall, einen verschließbaren Rollladen, eine Lochplatte oder Werkzeughalter ergänzen.
Entscheidend ist nicht das System selbst, sondern seine Eignung für die jeweilige Aufgabe.
Metallmöbel als Bestandteil einer Lean-Lösung
Metallmöbel erweitern die Gestaltungsmöglichkeiten im Produktionsbereich. Werkzeuge, Messmittel, Arbeitsmittel, Komponenten und weitere Ausrüstung müssen sicher und übersichtlich gelagert werden. Stauraumelemente aus Metall bieten dafür eine stabile und langlebige Lösung.
Werden sie bereits bei der Planung berücksichtigt, lassen sich Abmessungen, Position und Nutzung auf den Arbeitsablauf, den verfügbaren Raum und die Ergonomie abstimmen. Metallmöbel sind dann nicht bloß separate Elemente neben der Konstruktion – beide Bereiche können von Anfang an als Einheit geplant werden.
Materialfluss als Bestandteil einer Lean-Lösung
Ein ebenso wichtiger Teil der Planung ist der Materialfluss. Es reicht nicht aus, nur den Ort zu gestalten, an dem der Arbeitsgang ausgeführt wird. Das Material muss an den richtigen Platz gelangen, in einer geeigneten Position verfügbar sein und nach der Bearbeitung weitertransportiert werden.
Je nach Betrieb können Transportwagen, Durchlaufregale, Schwerkraft- oder Rollenbahnen sowie Fördersysteme diese Aufgabe übernehmen. Der Materialfluss sollte auf den Arbeitsprozess abgestimmt und nicht separat davon geplant werden. Eine gut geplante Lösung kann gleichzeitig festlegen, wo sich die Werkzeuge befinden, woher die Mitarbeitenden die Komponenten entnehmen, wie Kisten nachgefüllt werden und wohin das Produkt nach Abschluss des Arbeitsgangs weitergeleitet wird.
Wie kann eine solche Verbindung in der Praxis aussehen?
Nehmen wir einen Montageprozess als Beispiel. Die Konstruktion ist auf den konkreten Arbeitsablauf ausgelegt. Die Werkzeuge befinden sich in Schubladencontainern aus Metall oder an einer Lochplatte, die erforderlichen Komponenten liegen in ergonomischer Reichweite bereit und das Material gelangt über eine Schwerkraft- oder Rollenbahn zum Arbeitsplatz.
Nach Abschluss des Arbeitsgangs kann das Produkt reibungslos zum nächsten Produktionsschritt weitergeleitet werden. Konstruktion, Metallausstattung und Materialfluss bilden so eine funktionale Einheit.
Unterschiedliche Betriebe, unterschiedliche Lösungen
- Die Produktion ändert sich häufig: Im Vordergrund können Modularität und die Möglichkeit stehen, die Konstruktion oder die Materialbereitstellung später anzupassen.
- Es wird mit höheren Lasten gearbeitet: Eine robustere Konstruktion mit widerstandsfähiger Metallausstattung kann die geeignetere Wahl sein.
- Der Materialfluss ist das Problem: Verbesserungen können durch eine angepasste Materialbereitstellung, eine Schwerkraft- oder Rollenbahn, einen Wagen oder einen Förderer erzielt werden.
- Geeigneter Stauraum fehlt: Schubladencontainer aus Metall, Schränke oder Lochplatten lassen sich direkt in die geplante Konstruktion integrieren.
Was berücksichtigen wir bei der Planung?
- Was soll verbessert werden? Ergonomie, Materialbereitstellung, Handhabung, Stauraum oder Flexibilität der Produktion?
- Wie bewegt sich das Material? Woher kommt es und wohin wird es weitergeleitet?
- Was muss am Arbeitsplatz griffbereit sein? Welche Werkzeuge, Komponenten und Ausrüstung werden am häufigsten benötigt?
- Welche Anforderungen muss die Konstruktion erfüllen? Abmessungen, Belastbarkeit, Mobilität, Stabilität oder spätere Anpassbarkeit?
- Wie sollen die einzelnen Prozessschritte ineinandergreifen?
Die Antworten auf diese Fragen bestimmen die Gestaltung der endgültigen Lösung.
Suchen Sie eine Lösung für Ihren Betrieb?
Beschreiben Sie uns den Arbeitsprozess, die räumlichen Gegebenheiten und die Aufgabe, die Sie lösen möchten. Unsere Spezialisten gehen gemeinsam mit Ihnen die Möglichkeiten für Konstruktion, Stauraumlösungen und Materialfluss durch und entwickeln eine passende Lösung für Ihren Betrieb.
Lösung mit unseren Spezialisten besprechen